In einer Touristengruppe sahen viele Menschen in eine Richtung. Einige andere hingegen sahen in verschiedene andere Richtungen. Dabei wiederum ergab es sich, dass einige von dieser abweichenden Gruppe zufällig in die gleiche Richtung und deshalb das Gleiche sahen.
In einer anderen, etwas größeren Touristengruppe blickte die Mehrheit der Menschen in die entgegengesetzte Richtung zu derjenigen Richtung, in welche die Mehrheit der ersten Gruppe zunächst gesehen hatte. Als ein Teil von ihnen dann den Blick in andere Richtungen schweifen ließ, traf es sich, dass einige wiederum zufällig das Gleiche sahen, – wie diejenigen aus der ersten Gruppe, die ebenfalls in diese Richtung sahen.
Eine dritte Gruppe, die keine Touristengruppe war, hatte sich daraus ergeben, dass alle Beteiligten versucht hatten, gleichzeitig durch das Eingangstor einzutreten. Hier wusste die Mehrheit nicht, wohin sie sehen sollte. Ein Teil von ihnen entschloss sich spontan dazu, dorthin zu sehen, wohin die meisten anderen Anwesenden gerade sahen, während die Übrigen sich nur ihren Führern zuwendeten und an der allgemeinen Zerstreuung nicht teilnahmen.
Diejenigen Personen, die allein gekommen waren und sich somit an verschiedenen Punkten befanden, beachteten nur dasjenige, was sich gerade in ihrer Nähe abspielte. Trotzdem ließ es sich natürlich nicht vermeiden – teils aus Zufall, teils aus bestimmten, vielleicht sogar persönlichen Gründen –, dass diese Personen wiederum Dinge sahen, die sich gerade im Blickfeld der anderen Besuchergruppen befanden.
Die Aufsichtspersonen und das Putzpersonal hielten ihren Blick vor allem auf diejenigen Besucher gerichtet, die auffällig aussahen, während die anwesenden Frettchen mit der Nahrungssuche beschäftigt waren. Dabei kamen die eifrigen Tiere immer wieder in die Nähe zufällig oder absichtlich beobachteter Objekte.
© Borena Frashëri - text and drawing


